Adobe geht mit Omniture in neue Geschäftsfelder

Die Entscheidung von Adobe, für 1,8 Milliarden US Dollar Omniture zu übernehmen (siehe
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Hohe Verwaltungskosten, steigende Energiepreise, eine geringe Systemauslastung, erhöhte Hardwarekosten – die Klageliste im IT-Bereich vieler Unternehmen ist lang. In größeren Betrieben hat sich daher eine bewährte Methode durchgesetzt, um die effiziente Nutzung der eigenen Systemressourcen sicherzustellen: die Virtualisierung.
Eine aktuelle IDC-Studie unterstreicht diese Entwicklung und attestiert die steigende Nachfrage nach derartigen Lösungen in Europa. Aber sind virtuelle Umgebungen auch für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) rentabel?
Die Vorteile dieser Technologie sind naheliegend: Durch die Bereitstellung von Ressourcen auf einer gemeinsamen Plattform können User flexibler und schneller auf das firmeninterne Netzwerk zugreifen. Die logische Trennung von Hardware und Software schafft einen Pool, aus dem Ressourcen nach Bedarf zugeteilt werden können. Dabei spielt der Aspekt der Wirtschaftlichkeit eine wesentliche Rolle.
Die Finanzkrise zwingt Unternehmen dazu, mit ihrem verfügbaren (und zunehmend minimierten) IT-Budget das Optimum zu erzielen. Virtuelle Landschaften leisten hier ihren Beitrag: weniger Hardware-Neuanschaffungen bei einer gleichzeitig erhöhten Systemstabilität und -verfügbarkeit. So können Unternehmen die Anzahl ihrer physischen Server reduzieren und verringern damit gleichzeitig Zeit- und Kostenaufwand.
Die Argumente für Virtualisierung sind zahlreich und offensichtlich. Unterschätzt werden dabei jedoch häufig die erforderlichen Investitionen für die Implementierung einer derartigen Lösung – ein Aspekt, der insbesondere für kleine und mittelständische Betriebe zur Kostenfalle werden kann.
Um diesen Sachverhalt zu überprüfen, testete die Rednet AG als IT-Ausstatter von Behörden, Bildungseinrichtungen und dem Mittelstand im Rahmen einer firmeninternen Neustrukturierung der IT-Landschaft den Wirkungsgrad einer Virtualisierungslösung. Seit Jahresbeginn laufen ca. 80 Prozent der Dienste des unternehmenseigenen Rechenzentrums unter Einsatz von VMware Infrastructure 3. Ziel der Implementierung war es, die Effektivität und Effizienz im Rechenzentrum zu optimieren.
Das Ergebnis: Auch wenn Aufwand und Anfangsinvestitionen etwas höher ausfielen und sich die Energieeinsparungen nicht so deutlich bemerkbar machten wie in großen Datacentern, profitiert das Unternehmen letztlich von einer erhöhten Ausfallsicherheit und Performance, verbesserten Sicherungsmechanismen und schnelleren Arbeitsabläufen. Die dynamische Verteilung der Ressourcen konnte eine ausgewogene Auslastung erzielen, was die Zeit zur Bereitstellung neuer Dienste und Applikationen deutlich verringerte. Die interne IT-Abteilung ist nun in der Lage, neue Systeme wesentlich einfacher in ein Testlabor zu integrieren. Außerdem können externe Dienstleister ihre Anwendungen nun direkt virtuell zur Verfügung stellen. Seit der Serverkonsolidierung profitiert Rednet von einer verbesserten Steuerbarkeit, Transparenz, Leistung und somit Wirtschaftlichkeit des Gesamtsystems. Die IT-Kosten konnten auf diese Weise erheblich gesenkt werden.
Fazit: Die neue virtuelle Umgebung lieferte seit ihrer Implementierung neue Funktionen und Möglichkeiten. Der größte Mehrwert ergab sich durch die erhöhte Qualität der unternehmenseigenen Dienste, die mit der Systemumstellung und -konsolidierung nachhaltig gesichert wurde. Idris Kinik, Consultant bei der Rednet AG, resümiert: »Das Ergebnis unseres intern durchgeführten Projektes, das als Referenz für vergleichbare Umgebungen dienen soll, hat unsere Erwartungen erfüllt. Es zeigt, dass sich Virtualisierung auch für KMUs lohnt und nicht nur eine Schlüsseltechnologie für Großunternehmen darstellt.«


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